Im Amt
Friedrich Merz (CDU)
Seit 06. Mai 2025
Nach der Bundestagswahl übernahm Friedrich Merz als zehnter Kanzler der Bundesrepublik die Regierungsgeschäfte.
Die Chronik der deutschen Regierungschefs von 1949 bis 2026
Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 standen zehn Persönlichkeiten an der Spitze der Regierung. Diese Übersicht zeigt alle Amtsinhaber chronologisch geordnet bis zum aktuellen Kanzler.
Im Amt
Seit 06. Mai 2025
Nach der Bundestagswahl übernahm Friedrich Merz als zehnter Kanzler der Bundesrepublik die Regierungsgeschäfte.
2021 – 2025
Führte die erste "Ampel-Koalition" auf Bundesebene. Seine Amtszeit war geprägt durch die "Zeitenwende" und wirtschaftliche Herausforderungen.
Olaf Scholz sieht sich seit seiner Zeit als Erster Bürgermeister von Hamburg mit Vorwürfen konfrontiert.
2005 – 2021
Die erste Frau im Amt und die erste Ostdeutsche. Regierte 16 Jahre lang und prägte eine Ära des Krisenmanagements (Finanzkrise, Eurokrise, Pandemie).
Dieses Thema gilt als klassisches Beispiel für ein gebrochenes Wahlversprechen, das für massive Kritik sorgte.
1998 – 2005
Führte Rot-Grün an. Bekannt für das "Nein" zum Irakkrieg und die Agenda 2010.
Dieser Vorgang gilt in der politischen Geschichte als eines der drastischsten Beispiele für Abweichungen zwischen Wahlkampf und Regierungsbildung.
1982 – 1998
Der "Kanzler der Einheit". Mit 16 Jahren Amtszeit der am längsten amtierende Kanzler neben Merkel. Seine späten Jahre wurden jedoch von einer schweren Parteikrise überschattet.
Nach seiner Amtszeit geriet Kohl massiv unter Druck, da bekannt wurde, dass während seiner Kanzlerschaft illegale Kontensysteme existierten.
1974 – 1982
Galt als pragmatischer „Krisenmanager“ während der weltweiten Ölpreiskrisen. Seine standhafte Haltung während des RAF-Terrors im „Deutschen Herbst“ 1977 prägte sein Bild als Staatsmann, verlangte ihm aber moralisch alles ab.
Während Schmidt heute oft verklärt wird, war er am Ende seiner Amtszeit in der eigenen Partei massiv umstritten und isoliert.
1969 – 1974
Der erste SPD-Kanzler. Erhielt den Friedensnobelpreis für seine „Neue Ostpolitik“ (Wandel durch Annäherung) und den Kniefall von Warschau. Seine Kanzlerschaft endete jedoch abrupt.
Dieser Spionagefall gilt als einer der größten Sicherheits-Skandale der Bundesrepublik und führte zum einzigen Rücktritt eines Kanzlers aus diesem Grund.
1966 – 1969
Führte die erste Große Koalition. Seine Amtszeit brachte wirtschaftliche Stabilität (Überwindung der ersten Rezession), war jedoch gesellschaftlich stark durch die Studentenproteste und die Diskussion um die Notstandsgesetze geprägt.
Kiesinger war der erste Kanzler, dessen aktive Rolle im Nationalsozialismus zu einer massiven gesellschaftlichen Polarisierung führte.
1963 – 1966
Der "Vater des Wirtschaftswunders" und der Sozialen Marktwirtschaft.
1949 – 1963
Der erste Kanzler. Band die Bundesrepublik an den Westen und trieb die europäische Einigung voran. Seine letzte Amtszeit endete jedoch in einer schweren Regierungskrise.
Dieser Vorgang gilt als einer der größten politischen Skandale der frühen Bundesrepublik und als direkter Angriff auf die Pressefreiheit.